Die Index-Werke, ein angesehener Hersteller von Drehmaschinen mit Standorten im Kreis Esslingen, sehen sich aufgrund einer weiterhin schwierigen Geschäftslage gezwungen, ihr Personal zu reduzieren. Wie die Esslinger Zeitung berichtet, wird die Belegschaft voraussichtlich um mehr als 200 Stellen verkleinert. Dies geschieht jedoch ohne Kündigungen, da der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dirk Prust, versichert, dass „niemand seinen Arbeitsplatz verliert“.
An den drei Standorten Esslingen, Deizisau und Reichenbach gilt seit mehreren Monaten Kurzarbeit, da die Auftragszahlen stark gesunken sind. Diese Entwicklung hat die Index-Werke dazu veranlasst, ihre Pläne für die Zukunft neu zu evaluieren. Prust äußert die Hoffnung, dass sich die Nachfrage im Jahr 2025 erholen wird, was die Situation des Unternehmens verbessern könnte.
Umsatzzahlen und Aussichten
Die Index-Werke sind nicht nur mit der aktuellen Personalfrage konfrontiert, sondern auch mit enttäuschenden Umsatzzahlen. Im Jahr 2023 erzielten sie einen Umsatz von 513,5 Millionen Euro, was einem Rückgang von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Stuttgarter Nachrichten heben hervor, dass das Unternehmen mit diesen Ergebnissen unzufrieden ist und geringere Erwartungen an die Automobilindustrie hat, die einen ihrer wichtigsten Kundenkreise darstellt. Dennoch wird für das Jahr 2024 eine Verbesserung der Geschäftslage erhofft.
Die Kombination aus gestiegenen Produktionskosten und sinkendem Auftragseingang zwingt die Index-Werke zu massiven Umstrukturierungen. Die Hoffnung auf ein besseres Jahr 2025 bleibt, während Strategien entwickelt werden, um die Herausforderungen des Marktes zu meistern und das Unternehmen wieder auf Wachstumskurs zu bringen.