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Donnerstag, 3. April 2025

Haushaltskrise in Bad Kissingen: Über 14 Millionen Euro an den Landkreis!

Bad Kissingen diskutiert weiterhin über die Kreisumlage und geplante Einsparungen. Oberbürgermeister Dirk Vogel kritisiert die notwendigen Maßnahmen.

Schwarzer Fiat Punto aus Leutershausen gestohlen – Polizei sucht Zeugen!

In Leutershausen, Landkreis Ansbach, wurde ein schwarzer Fiat Punto gestohlen. Hinweise zur Kriminalpolizei erbeten.

Familiengeschichte in Teppichen: Der letzte Vorhang für Khadiwis Geschäft!

Djamal Khadiwi schließt sein einzigartiges Orientteppich-Haus in Schweinfurt nach über 50 Jahren. Abverkauf läuft.

Fünf Jahre faire Köngener Schokolade: Feiern, Probieren und Gestalten!

Am 5. April 2025 wird in Köngen das fünfjährige Bestehen der fairen Köngener Schokolade gefeiert. Zu diesem besonderen Jubiläum lädt die Initiative Fairtrade-Town, gemeinsam mit dem Weltladen, zu einer Veranstaltung in der Fußgängerzone ein. Besucher haben die Möglichkeit, die Schokolade zu probieren, bei einem Quiz mitzumachen und sich über faire Schokolade zu informieren.

Ein weiteres Highlight der Feierlichkeiten ist die Möglichkeit, eigene Verpackungen für die Schokolade zu gestalten. Zum Jubiläumspreis wird die Köngener Schokolade angeboten, die ursprünglich als Vollmilchschokolade auf den Markt kam. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde auch eine vegane Zartbitter-Variante mit 60% Kakaoanteil eingeführt. Diese Schokoladenvarianten bestehen zu 100% aus biologischen und fair gehandelten Zutaten und werden in Deutschland hergestellt. Die verwendeten Rohstoffe stammen von Handelspartnern wie Cecaq-11 aus São Tomé und Coproagro aus der Dominikanischen Republik.

Hintergrund der fairen Schokolade

Die Köngener Schokolade steht nicht nur für einen köstlichen Genuss, sondern auch für eine bewusste Entscheidung in Bezug auf soziale und ökologische Verantwortung. Vielerorts arbeiten Kakaobauern unter schwierigen Bedingungen und verdient wenig, was die Bedeutung von fairen Anbaumethoden unterstreicht. Schokolade von Fairtrade-zertifizierten Herstellern gewährleistet nicht nur faire Preise für die Produzenten, sondern bietet auch Schutz vor Kinderarbeit und fördert umweltfreundliche Anbaumethoden. Diese Aspekte werden durch das Engagement von Organisationen wie TransFair e.V. unterstützt, die sich für bessere soziale Bedingungen einsetzen und nachhaltige Produktion sichern. Um fair gehandelte Schokolade zu kennzeichnen, müssen mindestens 20 Prozent der verwendeten Zutaten nach Fairtrade-Standards gehandelt werden.

Die Vorteile von Fair Trade Schokolade sind vielfältig. Sie unterstützt nicht nur faire Arbeitsbedingungen für Kakaobauern, sondern bekämpft auch Kinderarbeit. Zudem wird der Weg für umweltfreundliche Anbaumethoden geebnet, was in sozialen Projekten wie Schulen und medizinischen Einrichtungen mündet. Fünf Jahre engagierte Arbeit in Köngen zeigen, wie lokal eine nachhaltige Wirkung erzielt werden kann.

Das Sortiment und dessen Qualität

Die Köngener Schokolade verwendet faire Naturland-Bio-Alpenmilch von der Genossenschaft Milchwerke Berchtesgadener Land, die durch die Naturland-Fair-Zertifizierung den Biobauern höhere Preise für ihre Milch sichert. Über die Jahre hinweg hat sich das Sortiment erweitert, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Konsumenten gerecht zu werden. Auf dem Markt sind auch andere bio-faire Alternativen zu finden, die höchste Qualitätsstandards erfüllen. So bietet beispielsweise die Marke GEPA eine große Auswahl an fair gehandelter und meist biologischer Schokolade an.

Fair Trade Schokolade ist meist teurer im Vergleich zu herkömmlicher Schokolade, was auf die höheren Löhne für Kakaobauern und die Unterstützung sozialer Projekte zurückzuführen ist. Deshalb wird beim bewussten Schokoladenkonsum empfohlen, auf Qualität statt Quantität zu setzen und die Vielzahl an Geschmacksrichtungen zu entdecken.

Mit dem kommenden Jubiläum der Köngener Schokolade wird ein bemerkenswertes Zeichen für qualitativ hochwertige, faire Produkte gesetzt, die sowohl den Genuss als auch die moralische Verantwortung der Konsumenten in den Vordergrund stellen. Die Bewusstseinsbildung rund um fair gehandelte Produkte ist ein entscheidender Schritt zu einer gerechteren und nachhaltigeren Welt.

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