Am 3. April 2025 traf der HSV Hamburg im heimischen Stadion auf den 1. VfL Potsdam und konnte sich dabei mit 28:23 (17:13) durchsetzen. Der Sieg war in erster Linie der hervorragenden Leistung von Torwart Robin Haug zu verdanken, der in kritischen Phasen zahlreiche Würfe der Potsdamer vereitelte. Diese mussten sich von Beginn an mit einer nervösen Spielweise auseinandersetzen, während Hamburg kontrolliert und zielstrebig aufspielte.
Der 1. VfL Potsdam fiel in der ersten Halbzeit umgehend in Rückstand. Dustin Kraus erzielte in der 7. Minute das erste Tor für Potsdam, das zu diesem Zeitpunkt bereits mit 1:3 zurücklag. Maxim Orlov scheiterte zudem mit einem Siebenmeter und trug so zur Unsicherheit seiner Mannschaft bei. Hamburg dominierte zwischenzeitlich und führte in der 22. Minute mit 14:8, was dem Team von Trainer Johannes Sellin Sicherheit gab.
Rote Karte und fehlende Chancen
Ein entscheidender Einschnitt für Potsdam war die Rote Karte für Josip Simic, die aufgrund seiner dritten Zeitstrafe zu Beginn der zweiten Halbzeit verhängt wurde. Trotz dieser personellen Schwächung fand Potsdam zu keinem Zeitpunkt die nötige Offensive, um Hamburg ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die Hamburger Abwehr, unterstützt von Torwart Robin Haug, war ein starker Faktor in der Partie. Gerade in entscheidenden Momenten konnte Haug mehrfach hervorragend reagieren, was den Potsdamern oft die Wucht nahm.
Die Zuschauerzahl betrug 3484, und die Schiedsrichter Heine und Standke leiteten das Spiel mit einem Fokus auf Fairness. Die Strafminuten wiesen zudem auf einen intensiven Kampf hin: Hamburg sammelte 10, während Potsdam 12 Minuten absaß.
Tabelle und Ausblick
Der Sieg war von Bedeutung, da sich zwischen dem HSV Hamburg und dem 1. VfL Potsdam nun sechs Punkte im unteren Tabellenbereich der Bundesliga befinden. Im Abstiegskampf sind die nächsten Begegnungen entscheidend. Wetzlars Coach Frank Carstens hebt hervor, wie hart umkämpft die Punkte sind, und spricht von den Herausforderungen, vor denen die Teams stehen.
Besonders brisant ist die Situation für die Füchse Berlin, die als Tabellenführer anreisen werden. Hier gibt es viele Verletzungsprobleme, besonders bei Fabian Wiede und Tim Freihöfer. Gleichzeitig kehrte Elvar Örn Jonsson für Melsungen zurück, was dort neue Optionen im Rückraum eröffnet. Trainer Sellin muss sich auf diese Herausforderungen vorbereiten, während der HC Erlangen und andere Mannschaften ebenfalls unter Druck im Abstiegskampf stehen.
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