back to top
20.6 C
Berlin
Freitag, 4. April 2025

VfL Ecknach sucht endlich Ruhe: Dreßler übernimmt das Traineramt!

Der VfL Ecknach trennt sich von Trainer Nöbel nach 40 Tagen. Sören Dreßler übernimmt die Leitung des Bezirksligisten.

Landfrauen spenden 9.000 Euro: Ein starkes Zeichen für die Region!

Am Landfrauentag in Eberfing spendeten Landfrauen 9000 Euro und betonten die Bedeutung der Landwirtschaft für die Gemeinschaft.

Tödlicher Motorradunfall auf der B31: Fahrer stirbt nach Kollision mit LKW

Schwerer Motorradunfall auf der B31 bei Friedrichshafen: 58-Jähriger kollidiert mit Lkw und verstirbt. Rettungsmaßnahmen vor Ort.

Gericht prüft Krebsrisiko: BioNTech im Fokus brisanter Klage!

Am 2. April 2025 fand am Landgericht Nürnberg-Fürth ein entscheidender Termin zu verschiedenen Ansprüchen gegen die BioNTech Manufacturing GmbH statt. Die Verfahren berühren sensible Themen wie Auskunft, Schadenersatz und Schmerzensgeld. Besonders im Fokus stehen die gesundheitlichen Auswirkungen, die die mRNA-Impfung Comirnaty auf ein handvoll Betroffene hatte. Von den vier anhängigen Verfahren betreffen drei Fälle Krebserkrankungen, darunter Leukämie und Brustkrebs. Tragisch ist der Umstand, dass eine junge Frau während eines Berufungsverfahrens an Krebs verstarb.

Ein zentraler Aspekt der Verfahren ist die Behauptung, dass der Impfstoff Comirnaty kanzerogene Eigenschaften aufweist. Diverse Studien haben ergeben, dass zwei Chargen des Impfstoffs (FE6975 und FD7958) nachweislich mit plazentärer DNA und dem Onkogen SV40 kontaminiert waren, und das sogar in einer Konzentration, die über dem gesetzlichen Grenzwert liegt. BioNTech wurde daher vorgeworfen, nicht das angegebene Plasmid verwendet zu haben. In einer Erklärung vertritt das Unternehmen die Ansicht, dass SV40 in Comirnaty funktionslos sei, was jedoch von Seiten der Kläger als unzureichend erachtet wird.

Gerichtsverfahren und Erwartungen

Die Gemeinsamkeiten in den Klagen basieren auf der Anspruchsgrundlage des § 823 Abs. 2 BGB in Kombination mit dem Arzneimittelgesetz. Während des Verfahrens hatte die Einzelrichterin Schwierigkeiten, die Anspruchsgrundlage klar zu benennen. Eine durch ihre Entscheidungen potenziell in Gang gesetzte Diskussion über die Kausalität zwischen der mRNA-Impfung und den Krebserkrankungen zeigt die Dringlichkeit der Thematik.

Die Verkündung der Entscheidung zu diesen Klagen wird für den 15. Mai 2025 erwartet. Beobachter gehen davon aus, dass die Umstände zu klageabweisenden Entscheidungen führen werden, da die wissenschaftlichen Argumente für einen direkten Zusammenhang schwer zu erbringen sind. Die lokale Berichterstattung zeigt ein starkes Interesse an einer objektiven Darstellung der Geschehnisse, einen Umstand, der von BioNTech nicht unbemerkt geblieben ist. Für Medienvertreter wurde eine Mobiltelefonnummer zur Verfügung gestellt, um weitere Informationen zu erhalten.

BioNTech im Wandel

Parallel zu den Gerichtsverfahren verändert sich die Strategie von BioNTech erheblich. Das Unternehmen plant, 2026 sein erstes Krebsmedikament auf den Markt zu bringen und setzt verstärkt auf eine Verlagerung der Ausgaben in der Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2023 beliefen sich die gesamten Forschungsausgaben auf etwa 1,8 Milliarden Euro, wobei 1,47 Milliarden Euro in die Entwicklung von onkologischen Präparaten flossen. Im Vergleich dazu wurden lediglich 313 Millionen Euro für die Covid-19-Forschung aufgebracht.

Die finanziellen Rückgänge sind auffällig: Der Umsatz von BioNTech sank auf 3,8 Milliarden Euro im Jahr 2023, ein drastischer Rückgang im Vergleich zu 17,3 Milliarden Euro im Jahr 2022. Auch der Nettogewinn fiel auf 930 Millionen Euro von 9,4 Milliarden Euro im Vorjahr. Diese Entwicklungen sind überwiegend auf die abnehmende Nachfrage nach Covid-19-Impfstoffen zurückzuführen. Für das Jahr 2024 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 2,5 und 3,1 Milliarden Euro, was stark von Faktoren wie der Nachfrage nach Impfstoffen abhängt.

Diese Rückgänge haben auch spürbare Auswirkungen auf die kommunalen Steuereinnahmen in Rheinland-Pfalz, insbesondere in Mainz und Idar-Oberstein. Beispielsweise sanken die Gewerbesteuereinnahmen in Mainz um 83 Prozent auf rund 217 Millionen Euro. In Idar-Oberstein erlebte man einen Rückgang von 58 Prozent.

Um auf die veränderte Unternehmensstrategie zu reagieren, wurde zudem Annemarie Hanekamp als neue Chief Commercial Officer berufen, um in die Fußstapfen von Sean Marett zu treten, der in den Ruhestand geht. BioNTech zeigt somit eine klare Absicht, sich von der Covid-19-Pandemie in Richtung innovativer Krebsmedikamente zu bewegen, während die rechtlichen Auseinandersetzungen weitergehen.

alexander-wallasch.de berichtet, dass …

tagesschau.de analysiert die …

Auch interessant