Am 8. März 2026 steht die Kommunalwahl im Landkreis Pfaffenhofen an. Die politischen Vorzeichen sind bereits jetzt spannend. Landrat Albert Gürtner von den Freien Wählern hat seine Ambitionen zur Wiederwahl offiziell bestätigt. Laut dem Vorsitzenden der Freien Wähler, Sebastian Schrott, beabsichtigt Gürtner, weiterhin die Geschäfte im Landkreis zu führen. In den letzten Wochen zeichnete sich jedoch ab, dass eine Vielzahl an Mitbewerbern um das Amt des Landrats antreten könnte.
Die CSU strebt an, nach einer verlorenen Wahl zurück an die Spitze zu gelangen. Diese ambitionierten Pläne werden von anderen Parteien wie der AfD beobachtet, die im Hintergrund bleibt, während die übrigen Parteien darauf abzielen, mit einem demokratischen Angebot Stimmen zu gewinnen. Diese Entwicklungen werfen bereits jetzt einen Schatten auf den Wahlkampf, der erst im kommenden Jahr richtig starten wird.
Wählerstimmen und neue Fraktionen
Ein deutliches Plus verzeichneten hingegen die Freien Wähler, die um zwei Sitze auf insgesamt 12 Mandate zulegten. Auch die Grünen konnten sich verbessern, sie gewannen drei Sitze und erreichen nun sieben Mandate. Die ÖDP und die FDP verteidigten ihre Sitze unverändert und kommen auf drei und zwei Mandate. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,5 Prozent, was insgesamt 62.921 der 100.624 wahlberechtigten Personen entspricht.
Verteilung der Sitze im neuen Kreistag
Partei | Mandate |
---|---|
CSU | 19 |
Freie Wähler | 12 |
SPD | 8 |
Grüne | 7 |
Bürgerliste | 5 |
AfD | 4 |
ÖDP | 3 |
FDP | 2 |
Für die anstehende Stichwahl um den Landrats-Posten zeichnen sich bereits zwei Kandidaten ab: Martin Rohrmann von der CSU und der Amtsinhaber Albert Gürtner von den Freien Wählern. Ein entscheidender Punkt ist, dass der Gewinner der Stichwahl nicht im Kreistag sitzen wird und ein Nachrücker aus der Parteienliste bestimmt werden muss. Sollten sich die Wähler für Rohrmann entscheiden, wird Helmut Bergwinkel, Bürgermeister von Pörnbach, im Kreistag nachrücken. Im Falle einer Wiederwahl Gürtner könnte Max Knorr aus Pfaffenhofen in den Kreistag gelangen.
Wie sich die politischen Kräfteverhältnisse in den kommenden Monaten entwickeln werden, bleibt abzuwarten. Die kommenden Wochen und Monate versprechen einen intensiven Wahlkampf im Landkreis Pfaffenhofen, der zahlreiche Themen und Herausforderungen mit sich bringen dürfte. Bereits jetzt zeigt sich ein dynamisches Bild im politischen Klima, das sowohl Chancen als auch Risiken birgt.
Für detaillierte Informationen zur aktuellen politischen Situation berichtet Donaukurier über die Entwicklungen in der Region, während Pfaffenhofen Today die Ergebnisse der letzten Kreistagswahl genauer beleuchtet. Im Kontext der bevorstehenden Kommunalwahl werden die strategischen Überlegungen der Parteien und die Reaktionen der Wähler entscheidend sein sowie die zukünftigen politischen Landschaften formen.