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Sonntag, 19. Januar 2025

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Betrüger in Oberbayern geschnappt: Rentner durchschaut gefährlichen Schockanruf!

Ein Seniorenpaar aus Oberbayern hat erfolgreich einen Betrüger entlarvt, der mit einer perfiden Telefonmasche versuchte, Geld zu ergaunern. Der 73-Jährige aus Vohburg erhielt einen sogenannten Schockanruf von einem vermeintlichen Polizisten. Im Gespräch wurde ihm mitgeteilt, dass sein Sohn in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei und dringend eine hohe Kaution benötige. Diese betrügerische Masche zielt insbesondere auf ältere Menschen ab und ist in den letzten Monaten zunehmend häufiger beobachtet worden, so das Bundeskriminalamt (BKA) in einer aktuellen Warnung.

Gemäß den Informationen von Welt alarmierte das Seniorenpaar während des Anrufs umgehend die echte Polizei. Währenddessen stimmte der Rentner zu, Kaution in Form von Wertgegenständen bereitzuhalten. Dies geschah in dem Glauben, seinem Sohn helfen zu müssen und um ihn aus der misslichen Lage zu befreien.

Schockanruf und Entlarvung

Der 19-jährige Betrüger, der die Beute abholen wollte, kam schließlich mit einem Taxi. Doch die Kriminalpolizei hatte bereits auf ihn gewartet. Als er die Wertgegenstände entgegennahm, wurde er sofort festgenommen. Der Täter befindet sich nun in Untersuchungshaft. Diese Situation ist ein Beispiel dafür, wie skrupellos Betrüger vorgehen und wie wichtig die Wachsamkeit potenzieller Opfer ist.

Das BKA warnt eindringlich vor dieser Art von Betrug. Die Anrufer geben sich häufig als nahe Angehörige aus, die sich in einer Notlage befinden. Sie bedrängen die Opfer, oft wird auch der Eindruck erweckt, dass eine Immobilie oder ein Vermögen in Gefahr sei. Durch diese Angst versuchen die Täter, die Betroffenen dazu zu bewegen, hohe Summen zu zahlen oder wertvolle Gegenstände herauszugeben. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass mehrere Anrufer gleichzeitig agieren und die Gesprächsführung untereinander wechseln.

Prävention und Tipps

Laut den Warnhinweisen des BKA sollten Betroffene niemals den Aufforderungen der Anrufer folgen. Wichtige Ratschläge umfassen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und im Zweifelsfall aufzulegen. Zudem rät das BKA, keine persönlichen oder finanziellen Informationen am Telefon preiszugeben und sich stattdessen an Angehörige unter bekannten Nummern zu wenden. Es sollte betont werden, dass Polizei oder Amtspersonen niemals am Telefon nach Bargeld oder Wertsachen fragen werden.

Bei solchen Anrufen ist es ratsam, sofort die örtliche Polizeidienststelle zu kontaktieren. Bei Bedenken können sich Betroffene auch an Opferberatungsstellen wie den „WEISSEN RING“ unter der Rufnummer 116 006 wenden. Zudem finden sich weitere Informationen zur Prävention auf der Webseite der Polizeilichen Kriminalprävention.

Die fortlaufende Sensibilisierung für solche Betrugsmaschen ist entscheidend, besonders für ältere Bürger, die oft das Hauptziel dieser skrupellosen Ansprüche sind. Nur durch Aufklärung und Wachsamkeit kann verhindert werden, dass weitere Menschen Opfer dieser Betrüger werden.

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