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Freitag, 4. April 2025

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Windpark am Rennsteig: Kommunen vereinen Kräfte für grünen Strom!

Am Fuß des malerischen Rennsteigs wird derzeit ein ambitioniertes Windparkprojekt realisiert, das nicht nur zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien beiträgt, sondern auch die lokale Gemeinschaft einbezieht. Geplant sind insgesamt 15 Windräder, die bis Herbst 2027 auf den Gemarkungen Kehlbach, Ebersdorf und Ludwigsstadt errichtet werden sollen. Diese Windenergieanlagen sollen jährlich etwa 300 Gigawattstunden grünen Strom produzieren und erhalten eine feste Vergütung über einen Zeitraum von 20 Jahren. Dies berichtet np-coburg.de.

Gemeindevertreter aus Steinbach am Wald zeigen sich begeistert über das Projekt, das nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile verspricht. Die Bundesnetzagentur hat die Rechte für den Bau von Windparks versteigert, und die erfolgreichen Bieter erhalten nun einen Anspruch auf ein Planfeststellungsverfahren zur Errichtung und den Betrieb der Windenergieanlagen sowie Anschluss- und Netzanbindungskapazitäten.

Kommunale Beteiligung

Die Kommunen Ludwigsstadt, Markt Tettau und Steinbach am Wald haben kürzlich ihre Beteiligung am Windpark am Rennsteig unterzeichnet. Diese drei Rennsteigkommunen werden Betreiber von vier der geplanten 15 Windenergieanlagen, vorausgesetzt die Genehmigungen werden vollständig erteilt. Die Zusammenarbeit zwischen diesen Kommunen und dem Projektentwickler CPC Germania GmbH & Co. KG ist bereits seit längerer Zeit aktiv und wird durch die lokale Akzeptanz unterstützt. Dies verdeutlicht cpc-germania.com.

Der Windpark am Rennsteig hat eine Nennleistung von über 100 MW. Die finanzielle Beteiligung der Kommunen bietet zahlreiche Vorteile. Diese profitieren durch Steuereinnahmen aus der Stromproduktion sowie durch finanzielle Mittel gemäß § 6 EEG, die mit 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde anfallen. Darüber hinaus werden die Kommunen Einnahmen als Betreiber der Windenergieanlagen generieren, die für Investitionen in die Infrastruktur und die Stärkung des Gemeinwohls im ländlichen Raum verwendet werden sollen.

Zukunftsperspektiven und Pilotprojekt

CPC Germania kümmert sich um die weitere Entwicklung und Errichtung des Windparks sowie um die kaufmännisch-technische Betriebsführung und Vermarktung des erzeugten Stroms. Die Infrastruktur des Windparks wird in einer separaten Gesellschaft von CPC gebaut und betrieben. Somit wird der Windpark am Rennsteig nicht nur als bedeutendes Projekt zur lokalen Windenergienutzung angesehen, sondern auch als Pilotprojekt, das zeigt, wie kommunale Beteiligungen erfolgreich umgesetzt werden können.

Die Inbetriebnahme des Windparks ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Die gegenseitige Unterstützung zwischen den Kommunen und dem Projektentwickler könnte als Modell für zukünftige Windparkprojekte in anderen Regionen dienen. Das gemeinsame Engagement für erneuerbare Energien und die lokale Entwicklung verspricht eine nachhaltige Zukunft für die Bewohner der Region.

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