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Samstag, 29. März 2025

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Müllabfuhr im Berchtesgadener Land: Beschwerden sinken deutlich!

Im Berchtesgadener Land herrscht ein spürbarer Frust rund um die Müllentsorgung. Trotz Intensivierung der Gespräche zwischen dem Landratsamt und der Firma Remondis über nicht geleerte Mülltonnen bleibt die Situation angespannt. Laut bgland24.de erzielte die Anzahl der Beschwerden im Jahr 2024 einen besorgniserregenden Höhepunkt, mit über 100 Meldungen an einzelnen Tagen. Die vermehrten Klagen betrafen häufig die gleichen Standorte, an denen die Probleme mit der Müllabfuhr weiterhin bestehen.

Um die wiederkehrenden Schwierigkeiten zu lösen, wurde zum Jahreswechsel eine neue Tourenplanung durch Remondis eingeführt. Dennoch kam es am Feiertag Heilige drei Könige, dem 6. Januar, erneut zu erheblichen Problemen: 20% der Mülltonnen wurden an diesem Tag nicht geleert. Die Situation hat sich seit Januar 2025 jedoch deutlich verbessert. Aktuell liegen die Beschwerden im Durchschnitt bei nur noch sieben pro Tag, was einen signifikanten Rückgang darstellt.

Kommunikation und Personalengpass

Peter Hartenberger, Leiter der Abfallwirtschaft, betont, dass die Kommunikation mit Remondis sich verbessert hat. Dennoch bleibt der Personalmangel in der Branche ein zentrales Problem. Dieser wird vor allem in den Ferienzeiten akut. Der Blick des Landratsamtes richtet sich besorgt auf die bevorstehenden Osterferien vom 14. bis 25. April, da es hier zu Feiertagsverschiebungen kommen könnte, die die Abfallentsorgung zusätzlich belasten.

Remondis bestätigt die Verbesserungen, räumt jedoch ein, dass es weiterhin vereinzelt zu Beschwerden kommen kann. Anwohner sind demnach aufgerufen, eventuelle Probleme zeitnah zu melden, um die Abfallwirtschaft zu informieren. Für Betroffene besteht darüber hinaus die Möglichkeit, beim nächsten Abholtermin eine Mehrmenge an Abfall dazustellen, welches jedoch dem Landratsamt gemeldet werden muss.

Herausforderungen und zukunftsorientierte Ansätze

Die Herausforderungen im Bereich der Abfallwirtschaft sind nicht nur lokal von Bedeutung. Im Kontext der gesamten deutschen Abfallwirtschaft ist es wichtig, die historischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu betrachten. Schon seit dem 19. Jahrhundert existieren erste gesetzliche Grundlagen zur Abfallentsorgung, um Krankheiten, wie Cholera, durch geordnete Entwässerung und Abfallentsorgung vorzubeugen, wie umweltbundesamt.de erläutert.

Mit dem Abfallbeseitigungsgesetz von 1972 und der darauf aufbauenden EU-Abfallrahmenrichtlinie von 2018 wurde ein kreativer Wandel hin zur Kreislaufwirtschaft eingeleitet. Aktuell basiert das Abfallrecht in Deutschland auf dem 2020 novellierten Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG). Zentrale Elemente sind die verminderte Abfallbeseitigung, die Förderung von Recycling und die erweiterte Produktverantwortung entlang des Lebenszyklus von Produkten. Insgesamt fallen in Deutschland jährlich rund 350 Millionen Tonnen Abfall an, wobei Bau- und Abbruchabfälle einen Großteil ausmachen.

Angesichts dieser konjunkturellen Herausforderungen gilt es, das Bewusstsein für die Abfallentsorgung aller Beteiligten zu schärfen und dazu zu ermutigen, Abfälle getrennt zu sammeln. Letztlich ist die Abfallwirtschaft eine zentrale Säule zur Schonung natürlicher Ressourcen und für eine umweltbewusste Gesellschaft.

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