Jugendliche in Aschaffenburg haben in den nächsten Monaten die Gelegenheit, sich aktiv in die politischen Belange ihrer Stadt einzubringen. Am 23. Juni 2025 beginnt die Wahl zum vierten Aschaffenburger Jugendparlament (JuPa), die bis zum 6. Juli 2025 andauern wird. Die Jugendlichen präsentieren sich bereits jetzt als Kandidaten, um die Wünsche und Interessen ihrer Altersgenossen zu vertreten. Aschaffenburg.news berichtet, dass die Kandidatur die Möglichkeit einschließt, Umweltaktionen durchzuführen und bedürftige Jugendliche zu unterstützen.
Die Teilnehmer sind nicht nur aufgerufen, an politischen Entscheidungen mitzubestimmen, sondern sie zeigen auch ein starkes Interesse an der aktiven Mitgestaltung ihrer Stadt. Nach den Osterferien werden alle Kandidierenden an einem professionellen Fotoshooting teilnehmen, um sich für den Wahlkampf ins rechte Licht zu setzen. Die entstandenen Bilder werden in Form von Plakaten zur Präsentation der Kandidaten verwendet.
Wahlverfahren und Stimmabgabe
Die Stimmabgabe zur JuPa-Wahl wird online erfolgen, wobei die Zugangsdaten an alle Wahlberechtigten per Post verschickt werden. Die Wahlberechtigten sind Jugendliche, die am 12. Juni 2023 mindestens 13 und noch nicht 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in Aschaffenburg haben. Maximal 19 Stimmen können während der Wahl vergeben werden, um eine breite Meinungsvertretung zu ermöglichen.
Die Ergebnisse der Wahl werden am 19. Juli 2025 auf dem Fest für Vielfalt bekannt gegeben. An diesem Tag wird auch das aktuelle Jugendparlament verabschiedet. Es ist wichtig, dass junge Menschen die Möglichkeit haben, aktiv an den kommunalen Prozessen teilzunehmen. Wie standards.jugendbeteiligung.de betont, spielt die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen eine bedeutende Rolle in der Kommunalpolitik.
Beteiligung und Mitgestaltung
Die Kommunen sind entscheidend für die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen. Sie beeinflussen direkt die Teilhabe und eingesetzten Ressourcen zur Förderung dieser Gruppen. Diverse Akteure, darunter Stiftungen, Schulen und zivilgesellschaftliche Organisationen, unterstützen die Beteiligung seit über 30 Jahren. Angebote wie das Jugendparlament bieten eine wertvolle Plattform, um Anliegen und Interessen zu vertreten.
Die Herausforderungen in der Partizipation sind vielfältig. Probleme wie die repräsentative Vertretung der Stimmen sozial benachteiligter Gruppen erfordern inklusive Zugänge und transparente Auswahlprozesse. Erfolgreiche mitwirkende Strukturen und Ressourcen sind notwendig, um ein möglichst breites Spektrum an Jugendlichen einzubeziehen und ihre Belange ernsthaft zu berücksichtigen.
Mit der bevorstehenden Wahl des JuPa erhalten die Jugendlichen in Aschaffenburg eine bedeutende Gelegenheit, sich politisch zu engagieren und die Zukunft ihrer Stadt aktiv mitzugestalten. Der Prozess der zur Wahlzeit geplanten Aktionen zeigt, wie wichtig es ist, die Stimmen junger Menschen Gehör zu verschaffen.