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Mittwoch, 26. Februar 2025

Ekat Leonova und Ilya: Liebe unter dem Druck von „Let’s Dance“!

Ekaterina Leonova bestätigt ihre Beziehung zu Ilya Viarmenich in München. Herausforderungen während „Let’s Dance“ belasten die Partnerschaft.

Vermisster Student auf Kreta: Großes Suchteam sucht verzweifelt!

Ein 21-jähriger Heidelberger Student wird seit dem 13. Februar 2025 auf Kreta vermisst. Suchaktionen laufen.

VfB Stuttgart unter Druck: Trainer Hoeneß beklagt schwache Form!

VfB Stuttgart kämpft unter Trainer Sebastian Hoeneß nach einer Niederlage gegen Wolfsburg mit schwacher Form und Leistungsträgern.

Tarifkonflikt im Busgewerbe: Einigung bringt Planungssicherheit!

Der Tarifkonflikt im privaten Omnibusgewerbe in Baden-Württemberg ist beigelegt. Am 25. Februar 2025 haben sich der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen (WBO) und die Gewerkschaft Verdi auf eine Einigung geeinigt. Der neue Tarifvertrag sieht Lohnerhöhungen in drei Stufen über eine Laufzeit von 27 Monaten vor. Die erste Erhöhung von 3 % tritt am 1. März 2025 in Kraft, gefolgt von einer weiteren 3 % Erhöhung am 1. Mai 2026. Die letzte Stufe sieht eine 2 % Erhöhung ab dem 1. Januar 2027 vor. Diese Regelung bietet Planungssicherheit für die Unternehmen, was in den aktuellen wirtschaftlichen Zeiten von großer Bedeutung ist.

Horst Windeisen, Arbeitgebervertreter des WBO, äußerte, dass diese Abschlüsse an der Grenze der finanziellen Möglichkeiten vieler Busunternehmen liegen. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft Verdi eine Lohnerhöhung von 9 % bei einer Laufzeit von nur 12 Monaten gefordert. Es wurde jedoch in der fünften Verhandlungsrunde in Böblingen eine drohende Urabstimmung abgewendet, was die Einigung erleichterte. Verdi-Verhandlungsführer Jan Bleckert betonte, dass durch diesen Tarifabschluss Stagnation verhindert und die Arbeitsbedingungen verbessert werden können.

Hintergrund der Verhandlungen

Diese Einigung kommt in einer Zeit, in der auch in anderen Bundesländern Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr laufen. Am 2. Februar 2024 waren bundesweit, mit Ausnahme von Bayern, Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr zum Streik aufgerufen. Über 90.000 Angestellte aus mehr als 130 Unternehmen sind von diesen Verhandlungen betroffen. Die Gewerkschaften ver.di und dbb haben unter anderem gefordert, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und höhere Löhne durchzusetzen, während auch in den Bundesländern unterschiedliche Anforderungen gestellt werden.

In Baden-Württemberg konzentrieren sich die Hauptforderungen auf die Anrechnung von Verspätungen, das Einführen von Zulagen und eine Reduzierung der Arbeitszeit. Während andere Regionen, wie Berlin und Brandenburg, spezifische Forderungen formuliert haben, blieb die Einigung im Omnibusgewerbe relativ zügig und ohne die Notwendigkeit von Streiks oder umfassenden Protestaktionen.

Die Verhandlungen im Omnibusgewerbe sind ein wichtiger Teil der breiteren Diskussion über Arbeitsbedingungen im deutschen Nahverkehr, die angesichts sich wandelnder Anforderungen und des akuten Mangels an Arbeitskräften immer relevanter wird. Die Einigung zwischen dem WBO und Verdi könnte als Beispiel für zukünftige Tarifverhandlungen dienen, die eine Balance zwischen Arbeitnehmerbedürfnissen und den finanziellen Möglichkeiten der Arbeitgeber anstreben.

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