Magdeburg – Der brutale Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg hat nicht nur die Stadt, sondern auch die gesamte Sportwelt erschüttert. Am 20. Dezember 2024, während ein Fußballspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Fortuna Düsseldorf stattfand, geschah das Unfassbare: mehrere Menschen wurden getötet, und viele weitere verletzt. Der Fußball geriet in den Hintergrund. Der 1. FC Magdeburg zeigte sich auf seiner Website betroffen und dankte den Helfern, die in dieser schwierigen Situation unermüdlich arbeiteten, wie sportschau.de berichtete.
Öffentliche Trauer und Anteilnahme
Die Tragödie führte dazu, dass an diesem Wochenende in den Stadien der ersten und zweiten Bundesliga Schweigeminuten gehalten wurden. Auch die Spieler trugen Trauerflor, um ihre Anteilnahme auszudrücken. Der DFB-Rekordspieler Lothar Matthäus brachte die allgemeine Betroffenheit in seinen Worten auf den Punkt: „Das Hauptthema ist heute natürlich nicht Fußball, sondern die Ereignisse von gestern in Magdeburg. Es ist schon Wahnsinn, was für bekloppte Menschen es gibt“, stellte er klar. Auch das Management von Bayer Leverkusen sprach von der Traurigkeit, die die ganze Welt ergriffen hat. „Wir hoffen, dass wir den Fans zumindest etwas Freude mit den Toren bereiten können“, äußerte Bayer-Boss Fernando Carro.
Coaches und Spieler aus der Bundesliga, wie RB Leipzigs Marco Rose, Bayern-Trainer Vincent Kompany und Stürmer Harry Kane, bekundeten ebenfalls ihr Beileid. Rose betonte seine Hoffnung, dass die Betroffenen gesund werden und solche Tragödien in Zukunft verhindert werden, während Kane unterstrich, dass an solchen Abenden der Fußball in den Hintergrund rückt und die Gedanken bei den Opfern sind. Der 1. FC Magdeburg hatte zum Zeitpunkt des Anschlags einen 5:2-Auswärtssieg im Blick, doch die wahren Geschehnisse verhalfen dem Spiel nicht zur Beachtung, wie op-online.de berichtete. In den Stadien herrschte eine spürbare Trauer, die vereinte emotionale Reaktionen hervorrief und deutlich machte, wie stark alle vom Geschehen betroffen waren.