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Samstag, 5. April 2025

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Mpox: Experten warnen vor gefährlichem Ausbruch in Afrika!

Mpox, früher bekannt als Affenpocken, ist ein Virus, das zur Familie der Orthopoxviren gehört und vorwiegend in West- und Zentralafrika verbreitet ist. Der Erreger ist eng verwandt mit dem Pockenvirus, das bis zu seiner Ausrottung in den 1980er Jahren als eine der gefährlichsten Krankheiten der Menschheit galt. Impfkampagnen führten damals zur globalen Ausrottung von Pocken, doch der Rückgang von Impfungen hat zur Folge, dass der Schutz vor Mpox in der Bevölkerung stark gesunken ist. Wie das Verlagshaus Jaumann berichtet, kam es in den letzten Jahrzehnten zu einem Anstieg der Übertragungen von Mpox durch infizierte Tiere, wie Nagetiere und Affen, sowie von Mensch zu Mensch.

Der erste Nachweis des Mpox-Virus außerhalb Afrikas erfolgte im Jahr 2003. In den letzten Jahren wurden globale Ausbrüche festgestellt, die ihren Höhepunkt 2022 in Europa und Nordamerika fanden. Derzeit gibt es in Afrika mehrere Ausbrüche, die verschiedenen Virusvarianten (Kladen) zugeordnet werden können: Klade 1a, 1b, 2a und 2b. Besonders die Koexistenz der Kladen 1a und 1b in der Demokratischen Republik Kongo gibt Anlass zur Sorge, da sie zu einer erhöhten Konkurrenz zwischen den Varianten führen könnte, was die Evolution und Anpassungsfähigkeit des Virus begünstigt.

Globale Gesundheitsbedrohung

Experten warnen, dass eine umfassendere globale Ausbreitung durch die Klade I bevorstehen könnte. Ein entscheidender Faktor für die zukünftige Entwicklung ist, ob das Virus neue Übertragungswege findet und sich in widerstandsfähigeren Bevölkerungsgruppen etablieren kann. Besonders besorgniserregend sind die Übertragungsrisiken zwischen Kindern, speziell in der Demokratischen Republik Kongo. Im Gegensatz zu Pocken gibt es kein tierfreies Reservoir für Mpox, was eine vollständige Ausrottung unmöglich macht, selbst bei intensiven Impfkampagnen, wie Nature feststellt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Mpox im Februar 2024 als „Gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ (PHEIC) eingestuft, um das Bewusstsein und die internationale Unterstützung zu erhöhen. Mangelnde Ressourcen in Afrika, sowohl in Bezug auf die Verfügbarkeit von Impfstoffen als auch auf Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten, könnten die Bekämpfung des Virus erheblich erschweren.

Symptome und Behandlung

Mpox äußert sich durch eine Reihe von Symptomen, darunter Hautausschläge oder mukosale Läsionen, die 2–4 Wochen anhalten können, sowie Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Müdigkeit und geschwollene Lymphknoten. Die Symptome können 1-21 Tage nach der Exposition auftreten und bei immungeschwächten Personen länger anhalten. Der Ausschlag beginnt oft im Gesicht und breitet sich auf andere Körperteile aus, einschließlich Handflächen und Fußsohlen. Die Diagnose gestaltet sich schwierig, da die Symptome oft mit anderen Infektionen überlappen; PCR-Tests sind der bevorzugte Diagnoseweg. Wie WHO erklärt, gibt es zwar Antiviren-Behandlungen, jedoch sind diese noch in der Evaluation und es existiert bislang kein nachgewiesenes, wirksames antivirales Mittel.

Die Impfstoffe, die die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs senken können, sind besonders für hochriskante Gruppen wie Gesundheitsarbeiter und Personen mit mehreren Sexualpartnern empfohlen. Selbsthilfemaßnahmen umfassen Isolation, Hygienepraktiken und die Behandlung von Symptomen.

Die sich zuspitzende Lage und die Vielzahl an Herausforderungen in der Bekämpfung von Mpox verdeutlichen die Dringlichkeit einer verstärkten globalen Zusammenarbeit. Stigmatisierung und Diskriminierung im Zusammenhang mit Mpox erschweren zudem die Bemühungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und erfordern eine koordinierte Antwort von Regierungen und Gesundheitsorganisationen weltweit.

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