back to top
12.4 C
Berlin
Donnerstag, 3. April 2025

Tipps zur Benutzerkontoverwaltung: So optimieren Sie Ihre Windows-Nutzung!

Erfahren Sie alles über die Vorteile und Funktionen von Benutzerkonten in Windows, die am 3. April 2025 aktualisiert wurden.

Brandstiftung in Erlangen: Zwei Feuer innerhalb kurzer Zeit gelöscht!

In Erlangen brannten Altkleidercontainer und Sperrmüll. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandlegung.

HSV Hamburg siegt eindrucksvoll: Potsdam chancenlos im Abstiegskampf!

Frisch Auf Göppingen sichert wichtige Punkte im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga mit einem Sieg über Leipzig am 3. April 2025.

Insolvenzwelle in Baden-Württemberg: Firmen und Verbraucher stark betroffen!

Die Insolvenzstatistik für Deutschland zeigt einen besorgniserregenden Trend. Besonders stark betroffen ist die Region Baden-Württemberg, die im Jahr 2024 einen dramatischen Anstieg von Unternehmensinsolvenzen verzeichnete. Laut den neuesten Daten wurden insgesamt 2.445 Unternehmensinsolvenzen bei den Amtsgerichten in Baden-Württemberg beantragt, was einem Anstieg von 30,4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Bundesweit ergab sich ein Anstieg der Firmeninsolvenzen um 22,4 %, mit 21.812 Insolvenzverfahren insgesamt im Jahr 2024, so berichtet Merkur.

Die vorliegenden Zahlen belegen, dass vor allem das Baugewerbe stark betroffen ist, dort wurden 439 Anträge registriert. Dies entspricht einem Anstieg von 26,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Handel folgt mit 356 Insolvenzanträgen, was einen Anstieg von 35,4 % darstellt. Besonders alarmierend ist der Anstieg im Einzelhandel, wo die Zahl der Insolvenzverfahren von 88 auf 166 mehr als verdoppelt wurde. Auch die Anzahl der betroffenen Arbeitnehmer ist erheblich: Über 22.000 Beschäftigte könnten durch Unternehmensinsolvenzen in dieser Region ihre Jobs verlieren.

Privatinsolvenzen steigen

Zusätzlich beantragten im Jahr 2024 10.886 Privatschuldner in Baden-Württemberg ein Insolvenzverfahren. Dies stellt einen Anstieg von 15,4 % dar. Hierbei wurden voraussichtliche Forderungen der Gläubiger von über 4 Milliarden Euro verzeichnet. Unter den 10.886 Anträgen waren 6.874 Privatinsolvenzen, die von Verbrauchern wie Arbeitnehmern, Rentnern und Arbeitslosen gestellt wurden. Diese Entwicklung führt zu totalen Forderungen von über einer Milliarde Euro, wie Statistik BW feststellt.

Im ersten Quartal 2024 sahen sich die Amtsgerichte in Baden-Württemberg mit 624 Unternehmensinsolvenzen konfrontiert, was einem Anstieg von 34,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Das Baugewerbe war auch hier am stärksten betroffen, gefolgt vom Einzelhandel, der einen sprunghaften Anstieg der Insolvenzverfahren von 22 auf 47 erlebte. Auch im Bereich der Privatinsolvenzen gab es einen Anstieg von 11,1 % mit insgesamt 2.704 Anträgen.

Zusammenfassung der Insolvenzdaten

Bereich Anzahl der Insolvenzen 2024 Änderung im Vergleich zum Vorjahr
Unternehmensinsolvenzen 2.445 +30,4 %
Privatinsolvenzen 10.886 +15,4 %
Gesamtzahl der Insolvenzverfahren 13.331 +17,9 %

Die aktuelle Situation spiegeln die Zahlen wider, die Statistik BW bereitstellt. Insgesamt wurden im Jahr 2024 in Baden-Württemberg 13.331 Insolvenzverfahren beantragt, was auf eine besorgniserregende finanzielle Lage vieler Unternehmen hindeutet. Die Herausforderungen in der Wirtschaft werden durch die steigenden Insolvenzverfahren und die damit verbundenen finanziellen Forderungen zusätzlich verschärft.

Auch interessant