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Freitag, 28. Februar 2025

Kompany bleibt Trainer! Bayern München trotzt Krisen und hält Kurs

FC Bayern München setzt auf Trainer Vincent Kompany, um Stabilität zu bringen, während sie in der Bundesliga und Champions League erfolgreich sind.

Kreissparkasse Biberach unterstützt Fairteiler: Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung!

Die Kreissparkasse Biberach spendet für einen Fairteiler in Ochsenhausen, um Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen und das Gemeinwohl zu fördern.

Wetteralarm für Günzburg: Rutschgefahr durch Glätte erwartet!

Wetterwarnung für Günzburg am 28.02.2025: Glätte durch überfrierende Nässe erwartet. Rutschgefahr im Straßenverkehr.

Die Zukunft der Sicherheit: ZF Lifetec revolutioniert Airbags und Gurte!

Der Standort Alfdorf von ZF Lifetec bleibt auch in Zeiten von Stellenabbau ein sicherer Arbeitsplatz. Wie die Remszeitung berichtet, konnten die Verantwortlichen, darunter der Pressesprecher und der Geschäftsführer, bekräftigen, dass gegenwärtig keine Stellenstreichungen geplant sind. Dies ist besonders erfreulich, da die Mitarbeitendenzahl in Alfdorf seit 1997 stabil bei etwa 1.700 liegt, während weltweit 38.000 Beschäftigte für ZF Lifetec tätig sind.

Am Standort Alfdorf sind etwa 500 Produktionsmitarbeiter im Dreischichtbetrieb und über 770 Produktentwickler beschäftigt. ZF Lifetec hat sich seit Oktober 2022 als eigenständige Geschäftseinheit innerhalb der ZF Group etabliert. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Produktion von Sicherheitsystemen, darunter Airbags und Sicherheitsgurte. Selbstverständlich müssen dabei die unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen in verschiedenen Märkten berücksichtigt werden, wie beispielsweise die Gurtpflicht in Europa im Vergleich zu den USA.

Herausforderungen im Bereich der Fahrzeugsicherheit

Die Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf autonomes Fahren, erfordern kontinuierliche Innovationen. Neue Sitzkonfigurationen stellen das Team vor die Aufgabe, Sicherheitsgurte und Airbags entsprechend anzupassen. Die Entwicklung eines aktiven Fersen-Airbags, der Fuß- und Beinverletzungen verhindern soll, ist ein Beispiel für diesen Wandel. Alfdorf produziert etwa 20% der weltweit verwendeten Airbags und ist somit ein Kompetenzzentrum für das Unternehmen.

Darüber hinaus wird in Alfdorf in fünf zentralen Märkten Sicherheitstests durchgeführt. Diese Tests sind kostspielig; allein die Crashtests kosten rund 1 Million Euro pro Dummy. Das innovative HyDRA®-Testschlitten-System, das virtuelle Tests ermöglicht, hat Entwicklungskosten von etwa 1,5 Millionen Euro. Diese fortlaufende Digitalisierung und Weiterentwicklung der Testverfahren ist entscheidend für die Sicherstellung der Fahrzeugtechnik.

Technologische Fortschritte in der Sicherheitsentwicklung

Eine bedeutende Neuerung stellt der duale Kontur-Airbag dar, der für verschiedene Sitzpositionen optimiert ist. Der neue Fahrer-Airbag umfasst zwei Stufen, die abhängig von der Sitzposition ausgelöst werden. Laut Angaben in der Pressemitteilung von ZF kann der Fülldruck des Airbags je nach Größe und Gewicht des Insassen angepasst werden. Das Airbag-Kontrollsystem wird in die Fahrzeugelektronik integriert, sodass bei einem Unfall die genaue Sitzposition des Fahrers identifiziert werden kann.

Ein weiterer Aspekt ist der Fokus auf das hochautomatisierte Fahren. Zukünftig werden immer mehr Fahrzeuge und Länder Systeme der Stufe 3 genehmigen, bei denen Fahrer sich vom Verkehr abwenden können, solange sie jederzeit die Kontrolle zurückerlangen können. In diesem Kontext ist es besonders wichtig, dass der Insassenschutz auch in Komfortsitzpositionen gewährleistet ist. Harald Lutz, Leiter der Entwicklung bei ZF Lifetec, hebt die Notwendigkeit hervor, dass auch in diesen Positionen Sicherheitsstandards eingehalten werden müssen.

Ein Blick in die Zukunft des automatisierten Fahrens

Im Zusammenhang mit dem automatisierten Fahren arbeiten 21 Partner an einem Sicherheitsmodell namens Verifikations- und Validierungsmethoden (VVM). Wie auf DLR zu lesen ist, soll dieses Modell die Industriestandards im Hinblick auf Sicherheit und Verkehrszulassung wesentlich verbessern. Besonders in städtischen Umgebungen stellen automatisierte Fahrfunktionen besondere Herausforderungen dar. Ein höherer Automatisierungsgrad und komplexere Einsatzgebiete erfordern zudem mehr Entwicklungsfaktoren.

Die Fortschritte in der Sicherheitstechnologie bei ZF Lifetec sind Teil eines größeren Trends, der die Zukunft des Fahrens prägen wird. Mit kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung zeigt das Unternehmen, wie wichtig die Sicherheit der Insassen für autonomes Fahren ist.

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