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Donnerstag, 27. Februar 2025

Narren stürmen das Rathaus: Fasching in Aalen wird zum Spektakel!

Der Aalener Fasching 2025 kündigt sich mit Umzug, Narrenstoffen und kreativen Kostümen an. Oberbürgermeister Brütting schlägt Narren-Soli vor.

Fasnet in Bad Dürrheim: Narren übernehmen die Stadt im närrischen Aufbruch!

Erleben Sie den Beginn der Fasnet in Bad Dürrheim: Narren übernehmen durch Schlüsselübergabe das Kommando in der Kurstadt.

Rathaussturm in Reutlingen: Narren liefern sich tierisches Duell!

Am 27. Februar 2025 stürmten Narren in Reutlingen das Rathaus, mit tierisch-kreativen Verkleidungen und einem Schlagabtausch zwischen Bürgermeisterin und Prinzessin.

Interkommunales Gewerbegebiet: Region Schussental setzt auf Zukunft!

Im Schussental wird ein großes interkommunales Gewerbegebiet geplant, das entlang der Bundesstraße 30 entstehen soll. Diese Maßnahme soll insbesondere dazu dienen, neue Arbeitsplätze zu sichern und die Entwicklung von Unternehmen in der Region zu fördern. Der neue Regionalplan schafft die nötigen rechtlichen Voraussetzungen für dieses Vorhaben, das eine der ersten Maßnahmen gegen den akuten Flächenmangel in der Region darstellt. Der Zweckverband, der dafür gegründet wurde, umfasst die Gemeinden Ravensburg, Weingarten, Baienfurt, Baindt und Berg. Laut Schwäbische.de leitet die Baindter Bürgermeisterin Simone Rürup als Vorsitzende des Zweckverbands, der für die nächsten zwei Jahre die Geschicke des Projekts lenken wird.

Mit einer geplanten Flächenausdehnung von insgesamt rund 70 Hektar, größtenteils in den Gemarkungen von Baienfurt (40 Hektar) und Baindt (30 Hektar), zielt das Projekt darauf ab, den bereits existierenden Druck auf die Gewerbegebiete der Region zu lindern. Besonders in Baienfurt, wo die kommunalen Flächen erschöpft sind, und in Weingarten, das kaum Platz bietet, ist die Notwendigkeit neuer Flächen deutlich spürbar. Ravensburgs Oberbürgermeister Daniel Rapp stellt die Gefahr einer Abwanderung der ansässigen Wirtschaft heraus, sofern nicht bald entsprechende Flächen bereitgestellt werden. Eine gemeinsame News-Plattform hebt hervor, dass die Gewerbesteuern eine der wichtigsten Einnahmequellen für die beteiligten Kommunen sind.

Herausforderungen und Lösungen

Die Grundstücksfrage stellt eine entscheidende Hürde dar. Der Großteil der verfügbaren Flächen ist landwirtschaftlich genutzt und befindet sich oftmals in Privatbesitz. Dies führte bereits in der Vergangenheit zu Bedenken und einer Petition gegen das Gewerbegebiet aufgrund der Sorge vor Bodenversiegelung. Dennoch gibt es Bestrebungen, Lösungen zur Umnutzung der hochwertigen Böden im geplanten Gebiet zu finden. Die Gemeinden Baienfurt und Baindt sind zudem bereit, anderen Kommunen den Bau von Gewerbeflächen zu ermöglichen, um sich entsprechend finanzielle Vorteile zu sichern und den demografischen Wandel aktiv zu gestalten.

Der geplante Zeitraum für die Entwicklung des Gewerbegebiets erstreckt sich über die nächsten fünf Jahre, in denen auch zentrale Parkhäuser und eine angepasste Verkehrsführung diskutiert werden, um den zusätzlichen Verkehr zu minimieren. Ausschlaggebend für die Realisierung ist die gründung eines interkommunalen Zweckverbands, der die Rechte zur Gewerbesteuerverteilung sowie die Planung und Erschließung des Gebiets regelt. Dabei erhält Ravensburg den größten Anteil von 31,05% der Gewerbesteuereinnahmen, während Baienfurt und Baindt jeweils 55% der Einnahmen erhalten und ein Vetorecht bei der Ansiedlung von Unternehmen haben werden.

Interkommunale Zusammenarbeit

Der Zweckverband, dessen Gründung für Januar 2025 anvisiert wird, ist ein Beispiel für die wachsende interkommunale Zusammenarbeit, die immer wichtiger wird, um Gewerbegebiete erfolgreich zu entwickeln. Die Satzung des Verbands betont diese Kooperation und verpflichtet sich zur Schaffung einer paritätischen Geschäftsführung durch die Kämmerer der beteiligten Gemeinden. Logivest berichtet, dass interkommunale Gewerbegebiete eine mögliche Lösung für die Herausforderungen der Regionalplanung sind und viele Vorteile bieten. Durch die vernünftige Planung von Gewerbeflächen soll nicht nur der regionale Bedarf gedeckt, sondern auch den gestiegenen ökologischen Anforderungen Rechnung getragen werden.

Insgesamt zeigt die Entwicklung, dass durch Kooperationen zwischen den Kommunen nicht nur wirtschaftliche Herausforderungen gemeistert werden können, sondern auch neue Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Schussental geschaffen werden. Die interkommunale Zusammenarbeit steht somit als Schlüssel für eine zukunftsfähige wirtschaftliche Entwicklung in der Region.

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